MEINE WUNSCHVORSTELLUNGEN


Als Hauptattraktion der "Emilia" an einer Landesbühne ließ man durch die Presse ein echtes Dressurpferd ankündigen. Die Premiere war somit die erste ausverkaufte im schon längere Zeit sehr schlecht besuchten Theater. Die Bühne war aber viel zu klein, sodass das Pferd bei der Generalprobe über die Rampe in das Parkett stürzte und noch vor der Premiere erschossen werden musste. In der Not behalf man sich mit einem gut gemachten Pferdekostüm und steckte den Dramturgen und einen Ankleider hinein. Vor Beginn der Vorstellung kam der Intendant roten Kopfes vor den roten Vorhang, um dem erwartungsvollen Publikum mitzuteilen, dass das dressierte Pferd wegen einer Erkrankung bedauerlicherweise indisponiert sei und man daher auf die Dressurnummer verzichten müsse. Man habe ein anderes, nicht dressiertes Pferd aufgetrieben und wünsche angenehme Unterhaltung. Aber auch das falsche Pferd stürzte bei seinem Auftritt von der kleinen Bühne in das Parkett, sodass der Schwindel aufflog und die Landesbühne den ersten richtigen Theaterskandal seit Langem hatte. So wurde aber auch zum ersten Mal seit Jahren in der überregionalen Presse über dieses Theater berichtet und die Aufführung als Inszenierung des Jahres in "Theater heute" nominiert.

Der Narr im "Lear" wurde einmal mit einem Zwerg besetzt. Eines Abends erschien der kleinwüchsige Darsteller nicht zur Vorstellung im Theater, weil er einige Stunden zuvor in eine Klinik eingewiesen worden war. Er hatte sich zu Tode saufen wollen. (Seit seinem Misserfolg als Narr hatte er wieder zu trinken begonnen.) Also nahm sich ein verlässlicher, älterer Kollege der Rolle kurzfristig an und versuchte, den ganzen Abend auf seinen Knien rutschend, in dem ihm viel zu kleinen Kostüm den ausgefallenen Darsteller so seriös wie möglich zu vertreten. Niemals zuvor war in den Szenen mit dem Narren so herzhaft gelacht worden. Der Narr wurde umbesetzt.

Bei einer Voraufführung von "Woyzeck" ging aufgrund eines Kurzschlusses in der Maschinerie der Vorhang, nachdem er sich normal geöffnet hatte, gleich wieder zu. Wieder auf. Wieder zu. Wieder auf. Der Vorhang war nicht mehr zu stoppen. Die Schauspieler flüchteten sich also schnell auf die Vorbühne, um dort doch noch den "Woyzeck" über dieselbe zu bringen. Ab und zu nutzten sie die Gunst des gerade offenen Vorhangs, um die nötigsten Requisiten aus dem aufwändigen Bühnenbild nach vorne zu retten. Ermutigt durch den allgemeinen Zuspruch, ließ man dann den Vorhang auch bei der Premiere ständig öffnen und schließen. Die eigentlich etwas hilflose Inszenierung wurde auf diese Weise als genial gefeiert und zum Theatertreffen nach Berlin eingeladen.

In einer Aufführung von "Ein Engel in Amerika" war die Darstellerin des Engels einmal versehentlich falschherum in das Fluggeschirr eingehängt worden, sodass sie nicht frontal wie sonst, sondern mit dem Rücken zum Publikum aus dem Bühnenhimmel einschwebte. Die ehrgeizige Schauspielerin versuchte sich also engelsgleich herumzudrehen. Dabei kam sie ins Schleudern und der sonst so weihevolle Auftritt von oben geriet außer Rand und Band. Der Schauspieler, der unten auf der Bühne gerade seinen erschütternden Tod spielen sollte, brach daraufhin vor Lachen zusammen. Glücklicherweise konnte er seinen Lachkrampf als hemungsloses Weinen tarnen. Auch die Zuschauer verließen an diesem Abend das Theater mit Tränen in den Augen.


Ich kann mir nicht helfen, aber ich würde, wenn ich die Wahl hätte, alle meine bisherigen Theatererlebnisse gegen diese eintauschen, wenn sie denn jemals so stattgefunden haben. Immer, wenn ich ins Theater gehe, hoffe ich insgeheim, solch eine Sternstunde mitzuerleben. Nicht nur, weil es lustig ist, sondern weil der unwiederholbare Moment - eben auch Fehler, Schieflagen und Katastrophen - das sind, was das Theater für mich einmalig macht. Oder anders: Es kann durchaus sein Gutes haben, vor einem Abgrund zu stehen. Wenn etwas schiefläuft, ist es, als ob plötzlich eine Bühnenwand eingerissen würde und mit einem Mal schwappt echtes Leben auf die Bühne. Jetzt beginnen die Schauspieler, wirklich zu kämpfen, weil sie heil aus der Sache herauskommen wollen. Das Formen einer Figur rückt in den Hintergrund, man steht ein wenig nackt da und ist vollkommen dem Moment ausgeliefert. Diesen Zustand finde ich spannend. Spätestens jetzt sind plötzlich alle im Theater hellwach und überaufmerksam. Was will man mehr?

Im Moment vor dem Scheitern, also in der Schieflage, in der Krise, liegt eine produktive Kraft. Der eigentliche Gegner ist dabei nicht der Fehler an sich, sondern die Angst davor. Man wird aus der gewohnten Bahn geworfen und ist gezwungen, zu improvisieren und das Vertraute hinter sich zu lassen. Als ob man auf sich alleine gestellt in einem unbekannten Dschungel abgesetzt worden sei: rechts der Tiger, links die Schlangen - also vorwärts Marsch!

Jeder, der sich auf eine Bühne begibt, um etwas von sich zu zeigen, setzt sich bewusst oder unbewusst der Möglichkeit aus, zu scheitern. Warum macht man das bloß? Wahrscheinlich weil – wie im Leben - die schlimmsten Momente die besten in sich tragen, sprich: die Momente, in denen man am stärksten bei sich selbst ist. Das muss nicht immer nur angenehm sein, aber es lässt Neues entstehen... So spielt das Leben!

Henning Hartmann, 2007

 


MIT DEM FRACHTSCHIFF VON BREMERHAVEN NACH NEW YORK  

Reisenotizen

1. Tag: Im Zeitschriftenladen am Bahnhof fällt mir ein Wissenschaftsmagazin ins Auge, Titelthema: Das Alter des Universums – Wirklich nur 10 Milliarden Jahre? Ich versuche einige Minuten lang, mir 10 Milliarden Jahre vorzustellen. Es gelingt mir nicht wirklich. Außerdem sind es ein paar Sekunden zu viel: Ich kaufe das Magazin und mein Zug nach Bremerhaven ist weg. Mein Schiff, die MV Hyundai Tianjin, wird dort gnadenlos pünktlich ablegen und dann 11 Tage lang ohne mich nach New York fahren. Verdammtes Universum! 11 Tage verlieren wegen ein paar Sekunden.  Als das Schiff abends in Bremerhafen ablegt, bin ich an Bord. Die Liegegebühren für Frachtschiffe können durchaus 80.000 Euro am Tag sein und ich verstehe das wahnwitzige Tempo, mit dem die Lastkräne die knapp 2.000 Container auf mein Schiff hieven. Schlag auf Schlag. Zeit ist hier eine wertvolle Ware.An Bord gibt es drei warme Mahlzeiten täglich, meistens irgendetwas mit Ei. Wir werden gebeten, pünktlich zum Essen zu erscheinen. Ansonsten ist die Zeit zu unserer freien Verfügung: Wir müssen machen, was wir wollen! Ein paar Stunden nach dem Ablegen bemerke ich, dass es auf See weder Internet, noch Handyempfang gibt. Warum wollte ich eigentlich auf dieses Schiff? Es gibt doch Flugzeuge! Bin ich denn blöd?

2. Tag: Nach nur einem Tag Fahrt haben wir heute den ersten und einzigen Stop gemacht: Felixstowe in England. Einige nutzen hier die Möglichkeit, die Olympischen Spiele im Fernsehen zu verfolgen. Die deutschen Offiziere und die philippinischen Matrosen gehen aber getrennt, jede Gruppe verschwindet in ihre eigene Bar an der kleinen Hauptstraße. Ich sitze bei den Offizieren, es läuft Damenhockey. Die Philippinos haben in ihrer Kneipe gegenüber einen anderen TV-Kanal erwischt, gucken aber offenbar auch Damenhockey. Jedenfalls brüllen sie immer ca. 20 Sekunden bevor bei uns ein Tor fällt. Offenbar ist deren Live-Übertragung mehr live als unsere. Die deutschen Offiziere sind stocksauer und wenn dann bei uns das Tor fällt, sind sie so durcheinander, dass sie gar nicht wissen, ob sie nun jubeln, oder darüber verstimmt sein sollen, dass sie schon vor 20 Sekunden wussten, dass sie sich nun freuen können. Wenn er sich angekündigt hat, ist der Spaß schon wieder weg! Ich habe ihn jedenfalls.

3. Tag: Heute Nacht werden zum ersten Mal die Uhren umgestellt: Wir bekommen eine Stunde geschenkt. Da wir täglich etwa 1.000 Kilometer von Ost nach West und somit in eine neue Zeitzone fahren, werden die folgenden Tage alle 25 Stunden haben. Was wohl meine innere Uhr dazu sagen wird? Gibt es für Zeitempfinden ein Sinnesorgan? Sind 25 Stunden denn gesund? Werde ich mich dann schneller langweilen? Werde ich häufiger Hunger bekommen? Werde ich pro Tag schneller altern? Wenn Zeit Geld ist, wird mich diese Reise jedenfalls ganz schön bereichern. Nur kann ich den Wert dieses Geschenkes nicht wirklich schätzen, weil Zeit hier draußen kaum einen Wert hat. Es gibt nichts zu tun, solange die Maschinen ihre knapp 50.000 PS bringen und so das Schiff konstant seine 24 Knoten läuft. Die einzige Ausnahme machen die drei täglichen Mahlzeiten, die müssen pünktlich beginnen und innerhalb einer halben Stunde abgewickelt sein. Es scheint mir ungerecht, dass man auf See so viel Zeit verschwenden muss und im Hafen kostet jede Minute ein Vermögen. Blöderweise kann man sich die auf See geschenkte Zeit nicht erst im Hafen ausbezahlen lassen. Man hat seine Zeit nur dann, wenn man sie hat, ganz einfach. Schon wieder stelle ich mir Zeit als eine Ware vor und frage mich, ob man das Angebot und Nachfrage-Prinzip auch auf den Zeitbegriff übertragen kann.

4. Tag: Ich sitze die meiste Zeit am Bug, dort ist es totenstill. Der Blick auf den weiten Ozean macht etwas mit mir: Ich fühle mich ganz klein und daran erinnert, dass der Mensch ein zerbrechliches Wesen ist. Unsentimentaler kann ich das leider nicht sagen. Der Ozean mit seiner ewigen Bewegung bewegt das Schiff. Das Schiff bewegt mich und ich schaue ganz ruhig auf den Ozean. Alle paar Stunden tauchen Delphine oder Wale auf, das ist wunderschön, mein Herz schlägt höher und ich Ungläubiger bekomme so etwas wie Demut vor der Schöpfung. Ich habe den Amerika-Roman von Kafka dabei, den werde ich hier aber nicht lesen, das kann ich überall, aber gegen das Meer hat Kafka keine Chance. Etwas übermütig werfe ich ihn über Bord. Eine Opfergabe für Neptun. Auch auf die Gefahr der Verdummung hin gucke ich lieber aufs Wasser und warte ein paar Stunden bis der nächste Wal kommt. Obwohl nichts passiert, wird mir die Zeit nicht lang. Diese Stille und Leere, diese völlige Entschleunigung hier ist unbeschreiblich. Man wird zu einem kleinen Buddha, der auf einem Poller sitzt und sich über das Nichts freut... Und plötzlich hupt aus dem Nichts das Nebelhorn in meinen Rücken: Ein unvermittelter und schockierend lauter Ton, der den kleinen Buddha fast über die Reling bläst. Verdammt! Warum hupen die mitten auf dem Atlantik, wo doch weit und breit kein Schiff zu sehen ist?!?! Mit dem Buddha ist es für heute gelaufen: Ich renne auf die Brücke, um mich zu beschweren, und die dritte Offizierin erklärt mir gelassen, dass das Nebelhorn jeden Tag um 12 Uhr einmal einen langen Ton von sich gibt, wie eine Kirchenglocke. Gut!, denke ich, man lernt dazu: Das nächste Mal bin ich um 12 Uhr nicht am Bug!

5. Tag: Gucke wieder stundenlang auf das Meer – am Bug! Sehe zwei Wale und etliche Delphine. Gegen 11 Uhr fange ich an, nervös alle paar Minuten auf die Uhr zu schauen, um nicht wieder von dem verdammten Nebelhorn überrascht zu werden. Das nimmt mir zwar die Ruhe, aber lieber mal eine Stunde Entspannung verlieren, als 5 Sekunden zu Tode erschreckt werden, denke ich. Da muss der Buddha durch! Ich gucke nun fast nur noch auf meine Uhr und kaum mehr auf das Meer. Sicher ist sicher. Und um 12 Uhr bin ich hier weg, hah!!! Und plötzlich um VIERTEL VOR 12: HUUUUUUUUUUUUPPPP!!! Ich erschrecke mich schon wieder fast zu Tode. Diese Deppen können doch nicht einfach einmal so hupen und dann so! 12 Uhr ist 12 Uhr und nicht viertel vor! Ich ärgere mich. Die letzte Stunde war für die Katz‘ und angehupt wurde ich trotzdem! Ich renne also wieder auf die Brücke, um mich zu beschweren. Die dritte Offizierin bittet mich freundlich, auf das Meer zu schauen. „Wieso denn, da ist doch nichts, ist ja alles voll Nebel!“, sage ich. Und als sie mir dann ganz ruhig die Aufgaben eines Nebelhornes erklärt, werde ich wieder ganz klein. Vielleicht nicht das schlechteste für heute.

Nach einigen Tagen auf See könnte ich nun nicht mehr sagen, welcher Wochentag oder welches Datum heute ist. Ich habe weder meinen Terminkalender dabei, noch Kontakt zum Festland und die aktuellste Zeitung in der Offiziersmesse ist etwa einen Monat alt. Nach dem Aufwachen könnte ich nicht sagen, ob ich gestern oder vor einer Woche eingeschlafen bin. Die Zeit scheint stehen zu bleiben in der Isolation und dem Gleichmaß des vorbeiziehenden Meeres. Kein Felsen, an dem wir vorbeifahren, kein Ereignis, das wir hinter uns lassen. Manchmal gehe ich auf die Brücke, um mich zu erkundigen, wie viele Seemeilen wir schon geschafft und wie viele wir noch vor uns haben. Die Woche besteht nicht mehr aus Tagen, sondern aus Meilen. Den einzigen Rhythmus geben die drei täglichen Eierspeisen und das 12 Uhr-Nebelhorn.

Es ist Nacht, ich liege auf dem Deck und gucke in den Sternenhimmel. So klar wie hier habe ich ihn noch nie gesehen. 10 Milliarden Jahre komplett vor mir versammelt! Laut meinem Wissenschaftsmagazin sehe ich das meiste dieser Zeit noch gar nicht, weil das Licht der Sterne erst auf dem Weg zu mir ist. Dafür sind andere Sterne schon tot, scheinen aber trotzdem noch zu leuchten, weil ihr Licht viele Lichtjahre auf dem Weg zu mir war und erst jetzt ankommt. Über diesem Gedanken nicke ich ein... Desorientiertheit, als ich wieder aufwache: Ich sehe vor mir Sterne sich von links nach rechts bewegen, langsamer werden, bis sie kurz verharren und dann wieder zurück von rechts nach links wandern. Dann das Ganze von vorne. Es scheint, als ob das Universum vor mir tanzt: Einen gigantischen langsamen Tanz, aber in Wirklichkeit irrsinnig schnell und Lichtjahre von mir entfernt... Es dämmert mir bald, dass ich mich auf einem langsam schwankenden Schiff befinde und nicht die Sterne, sondern mein Blick sich mit dem Schaukeln des Schiffes bewegt. Es gelingt mir jedoch eine gewisse Zeit, mich der Einbildung hinzugeben, es wäre anders herum.

Sehe bis zum Abendessen sechs Wale und außerdem einen gelben Käfer auf der Reling! Wie lange lebt ein Wal? Wie lange lebt der gelbe Käfer?

Heute ist der erste Tag, der wieder 24 Stunden hat: Verschlafe prompt das Frühstück. Der Buddha nimmt es gelassen.

Sehe heute wieder nichts, das ist wunderschön. Morgen werden wir in New York sein. Die dortigen Behörden verlangen, dass man vor dem Einlaufen das Schiff einmal aus voller Fahrt komplett zum Stehen bringt. Für dieses Fullstop-Manöver braucht die gut beladene MV Hyundai Tinajin mit ihren 32.000 Tonnen Masse etwa acht Kilometer Strecke und sieben Minuten Zeit. Kürzer geht es nicht, sonst würde es die Schiffsschraube im Rückwärtsgang abreißen. Sieben Minuten! Ich denke an den Autounfall, den ich vor zwei Wochen auf der A9 hatte, das dauerte keine fünf Sekunden bis ich auf der linken Spur zum Stehen kam. Was würde ich wohl machen, wenn ich wüsste, dass mein Unfall in sieben Minuten passieren wird. Was macht man mit seinen sieben letzten glücklichen Minuten? Wird man schnell oder langsam?

Land in Sicht! Bald auch unzählige Schiffe, die vor Anker liegen. Ich weiß, es kann nicht mehr weit sein und plötzlich beginnt die Zeit zu rasen! Die letzten Stunden vergehen wie Sekunden. Ich spüre, dass die Zeit mit jeder Meile Richtung New York kostbarer wird. Dann taucht die Skyline von Manhattan wie ein Gebirge am Horizont auf. Später kommt die Freiheitsstatue in Sicht und dann das Ufer des Financial-District mit seinen Hochhäusern. Es sind nur gefühlte Augenblicke, unbeschreiblich erhebend, tatsächlich dauert es Stunden. Und ich merke, wie sich mein Magen bei dem Gefühl dreht, bald wieder Internet, Handy, aktuelle Zeitungen und eine To-do list for the day zu haben. Jetzt habe ich noch ein Gefühl dafür, wie groß der Atlantik ist und wie lange man braucht, ihn zu überqueren.

Als der Bus mich vom Schiff abholt, sehe ich den Buddha mir noch einmal vom Bug aus zulächeln. Ich lasse ihn auf dem Schiff, er will weiterfahren. Ich fahre nach Manhattan rein, der Bus setzt mich mit meinem Koffer ab. Lärm, Gestank, Hitze, Leuchtreklamen, Menschenmassen, der Blick ist nur in den Himmel frei: Times Square!

Henning Hartmann, 2012